Osteopathie

 

Die Selbstheilungsprozesse des Körpers reaktivieren wir durch die Wiederherstellung von Bewegung und Rhythmus. Bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im gesamten Körper kann die osteopathische Behandlung Hilfe leisten. Auslöser für die Schmerzen sind oft blockierte Gelenke, verklebte Gewebe oder verspannte Muskeln.

 

Wir betrachten bei der Osteopathie Wirbelsäule, Bandscheiben, Wirbelgelenke, den Kapsel-Bandapparat, Muskeln, Nerven und Gefäße. Wenn das Gesamtgebilde gesund ist, geht es auch Ihnen wieder gut. So können wir beispielsweise Wirbelsäulenbeschwerden, Bandscheibenvorfälle, Migräne und Kopfschmerzen, Fehlfunktionen innerer Organe, Verdauungsprobleme und vieles mehr entdecken und behandeln. Mit der Osteopathie heben wir Blockaden auf und geben Ihnen ein angenehmes Lebensgefühl zurück.

 

Was ist Osteopathie?

 

Osteopathie ist eine ganzheitliche Diagnose und Therapieform, die ausschließlich mit den Händen arbeitet. Sie wird in drei große Säulen eingeteilt die in enger wechselseitiger Beziehung zueinander stehen:

Der Bewegungsapparat ( Parietale Osteopathie )

Die inneren Organe ( Viszerale Osteopathie ) und

Schädel, Gehirn und Rückenmark ( CranioSacrale Osteopathie )

 

Die CranioSacrale Osteopathie

 

Die CranioSacrale Osteopathie wurde von Dr. William Sutherland als Teil der Osteopathie entwickelt. Er untersuchte den Schädel des Menschen nach den in ihm angeborenen Bewegungsmöglichkeiten und entwickelte ein Konzept, welches den Fluß unseres Gehirnwassers
(Liquor) tastbar macht. Dieser Rhythmus überträgt sich auf die einzelnen Knochen, vom Schädel
(Kranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum). Durch Tastung kann der Osteopath die craniosacralen Bewegungen am Schädel und am ganzen übrigen Kösrper wahrnehmen und so Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit behandeln.


Anwendungsbeispiele für eine Behandlung mit CranioSacraler Osteopathie:

  • Akute und chronische Schmerzzustände des Bewegungsapparates/ Beckenschiefstandd
  • Wirbelsäulenerkrankungen/Rheumatische Erkrankungen
  • Kiefergelenksproblematiken/Bissanomalien
  • Migräne/Tinnitus/Schwindel
  • Positiver Einfluß auf Bluthochdruck
  • Geburtsvorbereitung und -nachsorge
    Entwicklungsstörungen von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen
     

Die Viszerale Osteopathie

Die Viszerale Osteopathie ist der Teil der Osteopathie, welcher sich speziell der Behandlung innerer Organe (Viszera) widmet.

In der viszeralen Osteopathie werden die Organe direkt, sanft und häufig mit rascher Linderung behandelt. Es wird die Beweglichkeit der einzelnen Organe zueinander und zu angrenzendem stützenden Muskel-und Bindegewebe getastet und behandelt.

So können die Bänder der Organe mobilisiert, Verklebungen gelöst und gestautes Gewebe zum verbesserten Abfluß gestärkt werden. Dadurch werden die Funktionen der Organe unterstützt und angeregt und der Körper beginnt krankhafte Mechanismen aufzulösen.

Die embryonale Entwicklung/ Reihenfolge der Organe ist für Viszeralosteopathen von sehr großer Bedeutung, da sich aus der frühzeitigen Entwicklungsbewegung im Mutterleib eine feine tastbare Bewegung ergibt, welche Ausdruck über die jeweilige Vitalität des Organs gibt.
 

Anwendungsbeispiele für eine Behandlung mit Viszeraler Therapie:

  • Chronische Verdauungsbeschwerden
  • Magenschmerzen
  • Beschwerden, die auf Leber/Galleproblematiken zurückzuführen sind
  • Menstruationsbeschwerden Organsenkungen

     

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.

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